ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

AGB der cramer & müller service GmbH & Co. KG / cramer müller & partner consulting PartG, Frankfurt am Main, im Folgenden kurz „UP“ genannt (UnternehmerPartner).

§1 Geltungsbereich

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Beratungs-, Coachings- und Schulungsangebote von UP und für sämtliche Verträge von UP mit ihren Kunden unabhängig von Inhalt und Rechtsnatur der von der UP angebotenen bzw. vertraglich übernommenen Beratungsleistungen. Soweit Beratungsverträge oder -angebote von UP schriftliche Bestimmungen erhalten, die von den folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen, gehen die individuell angebotenen oder vereinbarten Vertragsregeln diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Ein Vertrag kommt mit Unterzeichnung des Angebots durch den Auftraggeber und den Auftragnehmer oder bei mündlicher Auftragserteilung durch eine schriftliche Auftragsbestätigung durch UP zustande.

§ 2 Obliegenheitspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die UP umfassend über die Situation des Unternehmens sowie sämtliche Umstände, die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen, permanent zu informieren. UP wird lediglich Fragen stellen, die unmittelbar mit dem Auftrag in Verbindung stehen.

§ 3 Vorzeitige Vertragsbeendigung, Vergütung

Eine vorzeitige Kündigung des Vertrages durch UP oder durch den Kunden ist möglich. Die bis zum Zugang einer vorzeitigen Kündigung entstandenen Honorare von UP sind abzurechnen und zu zahlen.

§ 4 Geschäftspartner

UP ist berechtigt, Unterauftragnehmer mit der Erbringung der vereinbarten Leistungen oder Teilen davon zu beauftragen.

§ 5 Reisekosten und sonstige Auslagen

Reisekosten mit dem PKW werden mit 0,60€/km abgerechnet. Bei Bahnfahrten wird die 2. Klasse mit den entsprechenden Zuschlägen (z.B. ICE) zu Grunde gelegt. Bei Flugreisen ist nach Möglichkeit die Economy-Klasse zu buchen. Übernachtungen erfolgen in Mitteklasse-Hotels (maßgeblich ist die 3 Sterne***-Bewertung von HRS). UP kann Vergütungsklassen, Berechnungssätze und Mindestbeträge durch schriftliche Mitteilung mit einer Frist von drei Monaten erhöhen.

§ 6 Rechnungsstellung,  Zahlung

UP rechnet Honorare und Auslagen monatlich im Nachhinein ab. Rechnungen der UP sind sofort zur Zahlung fällig. UP ist berechtigt, die Arbeit am Projekt ruhen zu lassen, sofern der Kunde mit dem Ausgleich fälliger Rechnungen in Verzug ist. Ist der Kunde mit dem Ausgleich fälliger Rechnungen in Verzug, so ist die UP berechtigt, ihre Arbeit an dem Projekt einzustellen, bis diese Forderungen erfüllt sind. Alle Preise verstehen sich jeweils zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.

§ 7 Leistungshindernisse, Verzug, Unmöglichkeit

UP kommt mit ihren Leistungen nur in Verzug, wenn Fixtermine vereinbart sind und die UP die Verzögerung zu vertreten hat. Nicht zu vertreten hat die UP beispielsweise einen unvorhersehbaren Ausfall des für das Projekt vorgesehenen Beraters von UP, höhere Gewalt und andere Ereignisse, die bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und die UP die vereinbarte Leistung zumindest vorübergehend unmöglich machen oder unzumutbar erschweren. Sind die Leistungshindernisse vorübergehender Natur, so ist die UP berechtigt, die Erfüllung ihrer Verpflichtungen um die Dauer der Verhinderung und um eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Wird dagegen die Leistung von UP dauerhaft unmöglich, so wird die UP von ihren Vertragspflichten frei.

§ 8 Haftung

Wenn und soweit etwaige Beratungsfehler darauf beruhen, dass der Kunde Mitwirkungsobliegenheiten gemäß Abschnitt 2. nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfüllt hat, ist die Haftung der UP ausgeschlossen. Den Nachweis der vollständigen und rechtzeitigen Erfüllung aller Mitwirkungsobliegenheiten wird im Streitfall der Kunde führen. UP haftet für Schäden des Kunden nur, wenn und soweit sie von der UP vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind. Den Nachweis wird im Streitfall der Kunde führen. Alle etwaigen Schadensersatzansprüche gegen UP verjähren spätestens nach Ablauf von 3 Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Erkennbarkeit eines Schadens, spätestens jedoch mit Abschluss der vertragsgemäßen Tätigkeit. Ein aus der Beratung resultierender Erfolg der Zusammenarbeit kann von UP mit Rücksicht auf die jeweilige Aufgabenstellung nicht garantiert werden.

§ 9 Rechtswahl, Allgemeine Geschäftsbedingungen von Kunden

Neben den individuellen Absprachen und diesen Geschäftsbedingungen von UP gilt nur deutsches Recht. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden entfalten gegenüber von UP keine Wirkung, selbst wenn die UP ihrem Einbezug nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 10 Erfüllungsort, Gerichtsstand

Erfüllungsort für Leistungen und Zahlungen ist Frankfurt am Main. Gerichtsstand für alle Klagen gegen die UP ist Frankfurt am Main. Für Klagen der UP gegen den Kunden ist Frankfurt am Main gleichfalls Gerichtsstand, wenn der Kunde Vollkaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

§ 11 Sonstige Rechte und Pflichten der Vertragspartner

UP und Auftragnehmer stimmen überein, dass jede Partei, bevor sie rechtliche Schritte wegen Nichterfüllung einer Vertragsbedingung unternimmt, dem anderen die Erfüllung in angemessener Weise ermöglichen wird. Sonstige Änderungen oder Ergänzungen aller Verträge bedürfen der Zustimmung beider Parteien und der Schriftform. Sollten einzelne Bedingungen oder Vertragsteile unwirksam sein, bleiben die übrigen Bedingungen oder Vertragsteile in Kraft.

Diese AGB gelten ab 01.02.2017.

Alle vorherigen Auftragsformulare und AGB sind für Neuverträge ab diesem Zeitpunkt nicht mehr anwendbar.

Frankfurt am Main, im Februar 2017.